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Kinder und Opern


  Open Air Konzert Odeonsplatz 2006
2. Juli 2006, Odeonsplatz München
Kinder und Opern
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Fahrt von den Schulen um 20.00 Uhr mit der U-Bahn bis zum Odeonsplatz. Treffen um 20.30 Uhr am Ende des Odeonsplatzes in der Ludwigstraße, Ausgabe der Tickets und der roten Kinder und Opern Caps. Einnahme der Plätze, Beginn des Konzerts um 21 Uhr, Ende um 23 Uhr. Gemeinsame Fahrt zurück zur Schule mit der U-Bahn.

Die Schüler sitzen im Block A, also der besten Kategorie, was Herrn Oberbürgermeister Dr. Christian Ude zu verdanken ist, der sich dafür persönlich eingesetzt hat.

Änderungen des Programms und Leistungen bleiben, auch ohne vorherige Ankündigung, ausdrücklich vorbehalten. Ein Anspruch auf bestimmte Leistungen besteht nicht.

Impressionen von dem Konzert


30 Grundschüler erwartungsvoll vor dem Konzert


Begrüßung der Gäste durch Oberbürgermeister Ude


30 Rotkäppchen: "Kinder und Opern"-Schüler ganz weit vorne auf den teuren Plätzen.


Foto: Rumpf


Open-Air-Konzert Sternstunden unterm Abendhimmel
Hélène Grimaud ist der Star von "Klassik am Odeonsplatz" an der Feldherrnhalle


Foto: oh

Kinder und Genies haben anscheinend ihre eigene Orthographie. So notierte sich Frank-Peter Zimmermann als Sechsjähriger ins Schulheft: "Ich will ein Weldgeiger werden." Das ist er tatsächlich geworden und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr, denn jetzt, mit Anfang Vierzig, wird er von vielen seiner Fans längst an die Spitze aller Weltgeiger gerückt. Zum Mozart-Jahr hat Zimmermann im Prinzregententheater alle Violinkonzerte des Jubilars gespielt, hat damit ungeteilte Bewunderung geerntet. Wer die Mozart-Sternstunden verpasst hat, bekommt am Samstag, 1. Juli, eine zweite Chance bei "Klassik am Odeonsplatz", wo Zimmermann mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks das vierte Konzert D-Dur spielt. Am Pult steht mit Esa-Pekka Salonen ein weiterer Weltspitzenmusiker. In München steuert er Musik von Debussy und Sibelius bei sowie die "Symphonie fantastique" von Hector Berlioz.

Wie klein die Klassikwelt ist: Salonen hat jüngst das Schumann-Klavierkonzert mit Hélène Grimaud aufgenommen, die damit auch am Odeonsplatz zu hören sein wird - doch nicht mit Salonen und dem BR-Symphonieorchester, sondern einen Tag später mit den Münchner Philharmonikern unter Andrey Boreyko. Hélène Grimaud musste kürzlich viele ihrer Konzerte absagen, weil eine verschleppte Lungenentzündung auszukurieren war und der Arzt auf Ruhe bestand; der Münchner Auftritt scheint aber nicht gefährdet. Genauso wenig wie zu befürchten steht, dass die Pianistin nach ihrem zweiten Buch womöglich das Metier wechselt und zur Schriftstellerin umsattelt, denn auch eine CD (mit Bach) soll bald wieder erscheinen. Neben dem Schumann-Konzert gibt es am zweiten Tag des Open Airs Musik von Rossini und Manuel de Falla sowie Ravels "Bolero".

Bliebe also nur noch das Wetter, das der Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung machen könnte, auch wenn die Erfahrung glücklicherweise dagegen spricht: seit dem ersten Mal vor sechs Jahren gab es kaum Regen. Und selbst wenn es nass werden sollte: Die meisten der Zuhörer haben selbst im widrigsten Fall durchgehalten und vor der Feldherrenhalle bewiesen, dass ein Klassikfan nicht aus Zucker ist. Johannes Rubner

Esa-Pekka Salonen, BR-Symphonieorchester, Samstag, 1. Juli, 21 Uhr / Andrey Boreyko, Hélène Grimaud (Klavier), Münchner Philharmoniker, Moderation: Sabine Sauer, Sonntag, 2. Juli, 21 Uhr; Odeonsplatz

Artikel erschienen am 29.6.2006 - Süddeutsche Zeitung


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